Ein Coupé ist eine Sonderform der Limousine. Die Linien sind allgemein sehr fließend, das Dach ist auslaufend und gewölbt. Ursprünglich waren Coupés sportliche Zweisitzer mit zwei Türen. Mittlerweile gibt es Coupés aber auch als als Vier- oder Fünfsitzer. Die hinteren Sitze sind allerdings weniger komfortabel als die vorderen, da sie über nicht ganz so viel Platz verfügen. Ursprünglich wurde das Coupé nach einer vierrädrigen Kutsche benannt und stellte eine bestimmte Karosserieform dar. In einer Kabine befanden sich zwei Sitzplätze, während der Kutscher vorne außerhalb der Kabine saß. Daher der Begriff Coupé, der auf Französisch „abgeschnitten“ bedeutet. Auch die ersten Automobil-Coupés waren nicht vollständig geschlossen, sondern der Chauffeur saß im Freien. So fuhren zum Beispiel die Fahrgäste des Bugatti Royal Coupé „Napoleon“ in einem trockenen Sitzabteil, während ihr Fahrer sie im Freien lenkte.

Mittlerweile wird der Begriff Coupé schon sehr ausgedehnt verwendet – so wird auch der dreitürige Mercedes Benz A-Klasse als Coupé bezeichnet, obwohl er mit den eigentlichen Eigenarten eines Coupés so gut wie nichts gemein hat. Als „Van-Coupé“ wird der Renault Avantime bezeichnet. Der Van bietet sehr viel Raum, allerdings nur drei Türen. Der Mazda RX-8 ist ein sehr sportliches, viertüriges Coupé. Die hinteren Türen sind jedoch hinten angeschlagen, das heißt, sie gehen im Gegensatz zu den meisten anderen Autotüren nach vorne auf.