Wissenswertes zum Oldtimer Ankauf

Der Oldtimer Ankauf ist nicht nur für Liebhaber der älteren Fahrzeugmodelle interessant, sondern auch für diejenigen, denen das Budget für einen Neuwagen fehlt. Liebhaber schaffen sich einen Oldtimer von Mercedes, einen Ford Taunus, Mustang oder Capri meist als Zweitwagen an, der nur zu besonderen Anlässen gefahren wird, zum Beispiel auf Sonntagsfahrten und zu Oldtimer-Treffen. Wer sich aufgrund des geringeren Anschaffungspreises für einen Oldtimer entscheidet, sollte die möglichen Folgekosten berücksichtigen.

Eine spezielle, günstigere Oldtimerversicherung sowie günstigere Steuertarife mögen verlockend sein. Jedoch sollte bei Versicherungsabschluss darauf geachtet werden, dass es für das Fahren des Oldtimers keine Einschränkungen gibt. Die unbegrenzte Nutzung muss gewährleistet sein, wenn kein anderer PKW vorhanden ist. Oldtimer verbrauchen oft mehr Öl und Benzin als ein Neuwagen, sodass die Unterhaltung bei dauerhaftem Gebrauch recht teuer werden kann. Wer mit einem Oldtimer Auto liebäugelt, sollte zudem bedenken, dass sich hier vor allem auf Schnellstraßen und Autobahnen Nachteile ergeben können. Der Käufer muss um die Schwachstellen wissen (zum Beispiel typische Roststellen) oder jemanden zum Kauf mitnehmen, der sich auskennt. Auch wichtig im Vorfeld: Welche Werkstatt kann den Wagen reparieren und wie sieht es mit der Beschaffung von Ersatzteilen aus?

Günstig versichert mit dem H-Kennzeichen

Für selten gefahrene Oldtimer bietet sich das H-Kennzeichen an. Damit kommen Oldtimerbesitzer in den Genuss einer günstigeren Besteuerung sowie eines günstigen Versicherungsschutzes. Allerdings wurden die Bedingungen für das H-Kennzeichen verschärft. So ist Vorsicht geboten bei Um- und Nachbauten. Diese müssen ebenso wie das gesamte Fahrzeug mindestens 30 Jahre alt sein oder in den ersten zehn Jahren durchgeführt worden sein. Ist das nicht der Fall, müssen Liebhaber eine entsprechend lange Frist einhalten, bis sie ihr Fahrzeug mit dem H-Kennzeichen versehen dürfen.

Schwachstellen der Oldtimer

So manches Oldtimer Auto hat bestimmte Schwachstellen, die der Käufer kennen sollte. Der Ford Taunus, Granada oder Capri hat häufig Probleme mit dem Rost, der vorwiegend am Kotflügel und im Radlauf auftritt. Ein deutliches Zeichen hierfür ist, wenn der Lack an diesen Stellen Blasen wirft. Liebhaber wird das aber nicht abschrecken. Die Stellen lassen sich nachbessern oder gegebenenfalls durch Ersatzteile austauschen. Für diese Ersatzteile gibt es einen speziellen Oldtimer Markt. Hier lässt sich häufig ein Schnäppchen machen. Weitere Bezugsquellen sind Anbieter im Internet oder Inserate in Fachzeitschriften. Je nach Jahrgang des Oldtimers sind keine Original-Ersatzteile mehr zu beschaffen. In dem Fall sind Nachbauten die einzige Möglichkeit, das Liebhaberstück wieder auf Vordermann zu bringen.

 

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