Geländewagen
Der Geländewagen ist ein Kraftfahrzeug, dass für die Befahrung von schwierigem Gelände gebaut wurde. Die Einsatzgebiete, für die sie gebaut werden, sind vorwiegend die Land- und Forstwirtschaft, die Streitkräfte, teilweise auch der Bergbau und solche Gebiete, wo die Infrastruktur nur wenig ausgebaut ist.
Dazu kommt, dass sich das fahren mit Geländewagen, beginnend in den 90 er Jahren zu einer regelrechten Mode entwickelt hat. Heute haben viele wohlhabende Familien auch in Gegenden und Städten, wo kein Geländewagen notwendig ist, ein solches Fahrzeug oft als Zweit- oder Drittwagen.
Das besondere am Geländewagen ist seine hohe Bodenfreiheit, robuste Bauweise, große Räder mit groben Reifenprofil. In der Regel hat jeder Geländewagen ( zuschaltbar) Allradantrieb mit Differenzialsperre und ein Untersetzungsgetriebe. Dazu kommen solche charakteristischen Maßzahlen, wie Wattiefe (Wasserdurchfahrt), Steigfähigkeit und Bodenfreiheit.
Für extremen Einsatz gibt es auch Geländewagen mit Fahrketten statt Bereifung. Das geht natürlich zu Lasten der Geschwindigkeit und der Verschleiß ist wesentlich höher. Kritik gibt es besonders bei den großen und robusten Geländewagen immer wieder zur erhöhten Gefahr bei Unfällen. Da diese Fahrzeuge robust, mit starken Stoßstangen ausgerüstet sind und im Straßenverkehr ähnlich schnell wie PKW fahren, ist beim Unfall die Gefahr von schwereren Personenschäden wesentlich größer. Neben dem größeren Sicherheitsrisiko gibt es auch zunehmend Kritik wegen dem enorm höheren Kraftstoffverbrauch und der damit verbundenen Umweltbelastung.
Diese Fahrzeuge haben eine größere Fahrzeugmasse. Sie sind so gebaut, dass auch der Luftwiderstand größer ist, als beim PKW. Folglich ist die CO2 Emission höher. In vielen Ländern wird versucht, das Fahren mit Geländewagen über höhere Steuern zu verringern.
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