Limousine
Jedes Kind weiß natürlich, was eine Limousine ist. Aber was ist eigentlich eine Limousine? So mancher stellt sich darunter ein Fahrzeug der automobilen Oberklasse vor, womöglich mit Chauffeur am Steuer. Dieser Vorstellung am nächsten kommt die so genannte Stretch-Limousine, ein Auto mit häufig mehr als zehn Metern Länge und reichlich Platz und Luxus für die Passagiere im Fond.
Tatsächlich wird aber jeder geschlossene PKW mit einem festen Dach und Platz für mindestens vier Passagiere als Limousine bezeichnet. Der Ausdruck kommt (wie wäre es auch anders zu erwarten?) aus dem Französischen. Man bezeichnete so eine aus der Region Limousin kommende, geschlossene Kutsche. Bei Kraftfahrzeugen unterscheidet man heute zwischen Stufenheck- und Schräghecklimousinen.
Der Unterschied zwischen einer Limousine und einem Coupé ist fließend. Der Hauptunterschied ist das verkürzte Dach eines Coupés, welches meistens nur von zwei Dachsäulenpaaren getragen wird, im Gegensatz zu drei bei der Limousine. Die Zahl der Türen hingegen hat auf die Klassifizierung keinen Einfluss, eine Limousine kann zwei oder vier Türen (bei Stufenheckmodellen) sowie drei oder fünf Türen (bei Schrägheckmodellen) haben.
Eine Limousine ist das ideale Familienauto, zumindest wenn man nicht mehr als drei Kinder hat. Sie vereint in der Regel viele Vorteile in sich: Ein relativ günstiger Preis in Verbindung mit ausreichend Platz, bequemer Einstieg, ein Kofferraum, der diesen Namen auch verdient, sowie Fahreigenschaften, die auch Otto (oder Ottilie) Normalfahrer nicht überfordern. Aus diesen Gründen ist die Limousine auf unseren Straßen der am häufigsten gesehen PKW.
