Das SUV (Sport Utility Vehicle) im heutigen Sinne wurde in den 90er Jahren entwickelt. Zwar kamen auch schon in früheren Jahren ähnliche Fahrzeuge auf den Markt, doch der Begriff selbst tauchte erst mit der Entwicklung des Toyota RAV4 und des Land Rover Freelander auf.

Unter SUV versteht man ein Fahrzeug, das technisch wie eine Limousine aufgebaut ist, jedoch von der Karosserie her einem Geländewagen ähnelt. Häufig verfügen diese PKW über einen Allradantrieb. Der Unterschied zu einem Geländewagen ist nur gering und beschränkt sich meist auf Details in der Getriebe- und Antriebstechnik. Auch verfügt ein SUV über eine geringere Bodenfreiheit als ein Geländewagen. Einige dieser Fahrzeuge eignen sich vom Herstellungsprinzip so gut wie überhaupt nicht fürs Querfeldeinfahren. Trotzdem werden sie wegen ihrer erhöhten Sitzposition und dem damit erleichterten Zustieg relativ häufig gekauft.
Bevor man sich für einen SUV entscheidet, sollte man sich allerdings auch die Nachteile vor Augen halten. Der im Verhältnis zu einer gleichartigen Limousine höhere Preis mag zwar manchem Autokäufer egal sein, aber durch die Bauweise ergeben sich auch ein schlechterer cW-Wert und ein größeres Gewicht. Deshalb verbraucht ein SUV in der Regel mehr Sprit und hat einen höheren CO2-Ausstoss als ein normaler PKW. Für unsere Umwelt ist dies alles andere als positiv. Aus diesen und anderen Gründen gibt es z.B. in der Schweiz eine Initiative, die Neuzulassung von SUVs komplett zu verbieten.

Trotzdem hat ein SUV vor der Haustür unbestritten einen hohen Prestigewert, und deshalb werden sich echte Fans dieser Fahrzeuge auch weiterhin nicht davon abhalten lassen, solche Autos zu kaufen.